Demokratische Rechte

Tradition und Moderne

Wahlen am Wochenende – Fazit

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Jeder hat das schlechte Abschneiden der CSU miterlebt. Ein Führungsduo mit dem Charisma einer Tütensuppe ist dafür hauptsächlich verantwortlich. Gerade mal 43,4% haben sie erreicht, dass sind 17,3% weniger als 2003! Da werden und müssen Köpfe rollen, ich denke dsas Söder neuer Ministerpräsident wird, Seehofer der Vorsitzende. Also Huber, Beckstein und auch Haderthauer (ihres Zeichen nach Generalsekräterin und damit für den Wahlkampf verantwortlich) sind einfach nicht mehr zu halten. Aber die anderen Parteien haben auch nicht bessere Arbeit im Wahlkampf geliefert. Denn es waren gerade mal 57% bei der Wahl, ein sehr schwaches Ergebnis für einen starken Staat. Die SPD verkauft die 18,6% als einen Sieg, nur weil die CSU so viel verloren hat. Die FDP und die Freien Wähler zogen seit 1994 bzw. zum ersten Mal in den Landtag ein. Die Grünen konnten hinzugewinnen und die Linke zog nicht ein, was so ziemlich das erfreulichste an dieser Wahl war. Die Republikaner konnten die gigantischen Verluste der CSU nicht nutzen und haben sogar Stimmen an die NPD verloren. Also gehören sie auch zu den Verlieren. Die NPD konnte 1,2% erreichen und haben ihre Stimmen hauptsächlich von den Republikanern bekommen. Aber es bleibt festzuhalten, dass sich wieder 2 Parteien rechts der Etablierten die Stimmen weggenommen haben.

Es bleibt spannend, welche Regierung zu stande kommen wird.

In Österreich gab es ebenfalls am gestrigen Sonntag eine Wahl, und zwar die Nationalratswahl. Es ist erfreulich, dass die FPÖ und BZÖ auf ca. 30% gekommen sind. Schade nur, dass sie nicht mehr eine Partei sind, denn dann wären sie die Stärkste. Die beiden „Volksparteien“ Österreichs haben zusammen 16% verloren, sehr erfreulich, hoffentlich gibt es ein ähnliches Ergebnis bei uns nächstes Jahr. Aber schon wieder wir die Rechtenkeule rausgeholt und es wird wieder eine Große Koalition in Österreich geben. 

In Deutschland gab es noch eine weitere Wahl an diesem Wochenende. In Brandenburg stand die Kommunalwahl an und die Linkspartei und NPD/DVU konnten zulegen. Die Rechten sind in 13 Landkreisen sowie Potsdam und Cottbus vertreten. Die Linken wurden zur stärksten kommunalen Partei.

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Eine Antwort

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  1. Die Republikaner müssen endlich einmal lernen, nicht im selben Teich wie die NPD zu fischen. Wenn man sich auf die Stimmen im rechtsextremen Spektrum konzentriert, dann teilt man die sich eben auch mit rechtsextremen Parteien. Man muß sich hinbewegen zum bürgerlichenTeil des Wählerspektrums. Sonst wird man nie etwas erreichen. Zur Zeit sieht es ja eher so aus, daß man, wenn man eine Splitterpartei wie die Republikaner wählt, seine Stimme verschenkt und damit nur rot-rot-grün noch stärker macht.

    haihunter

    14.10.08 at 14:49:07


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