Demokratische Rechte

Tradition und Moderne

Rechtsextreme werden erfunden, um Meinungsfreiheit einzuschränken

with one comment

Hier ist ein interessanter Fall einer „false flag“-Aktion:

Ezra Levant dokumentiert,

how in the 1960s the Canadian Jewish Congress spent its donors‘ money building up the „Canadian Nazi Party“ as a straw man for them to later bravely knock down, with cameras rolling. It all made no sense if the CJC’s goal was to make the country safer for Jews; it made a lot of sense if the CJC’s goal was to usher in powerful new censorship laws for its own use, and to write dramatic fundraising letters — in other words, to perpetuate the symbiosis between themselves as „victims“ and fake Nazis as „victimizers“.
http://ezralevant.com/2008/07/the-moral-hazard-of-being-in-t.html

Because that’s the moral hazard of the being in the anti-hate business. If there’s not enough hate, you have to change your line of work. Or: as the CJC did in 1966, and as they’re doing today through the human rights commissions, they drum up a fake danger, manufacture a menace, help them out even, and then expose the whole thing and posit themselves as the remedy.

Da die Antidiskriminierungsindustrie, die Berufsempörer, die Anti-Anti-Antifa und andere Spezies ihre Existenz allein auf die „Befreiung“ Deutschlands vor irgendeiner imaginären drohenden Machtübernahme durch braune Schergen bauen, brauchen sie letztere notwendigerweise, und wenn es in der Realität kaum welche gibt, muss man eben selbst dafür sorgen.

Das erklärt, warum der Verfassungsschutz für die NPD fast schon pouvoir constituant war, und warum man nach jedem – echten oder sich im Nachhinein als erfunden herausstellenden – Fall von „Hakenreuzritzerei“ oder ähnlichem „Wehret-den-Anfängen“-Märsche organisiert.

Noch klarer wird, wenn man sich dieser Taktik bewusst ist, warum Aussagen, die vor 20-25 Jahren parteiübergreifend konsens waren (Helmut Schmidt: „Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“ Helmut Kohl: „Wir werden die Arbeitslosigkeit und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer um die Hälfte reduzieren“), plötzlich als Indikatoren für Rechtsextremismus fungieren. 1983 waren 80% der Deutschen der Meinung, in Deutschland lebten „zu viele Ausländer“. Ein Volk von Rechtsextremisten? Heute ist man dies mit einer derartigen Aussage jedenfalls. Schon ein Hinweis auf die Überproportionalität der Vertretenheit jugendlicher Migranten bei Gewaltkriminalität bringt einem den Vorwurf des „Rechtspopulismus“ ein.

Hier fand also eine Umdeutung von Werten und Meinungen statt, die aus vormalig alltäglichen Standpunkten „rechtsextreme“ machte. Warum?

Ganz klar: Man erschafft einen virtuellen Gegner, über den man sich dann rasend échauffieren kann und mit dezentem Verweis auf ihn seine Forderungen nach noch mehr Multikulturalismus, absurder Gleichmacherei, Kongressen, Gipfeln und Gesetzen gegen Diskriminierung usw. durchbringt.

Widersprecher, von Giordano, Nitzsche oder Ulfkotte bis JF oder Pro Köln kann man durch Vergleich mit diesen virtuellen Figuren wirkungsvoll diskreditieren. Man sagt ja nicht: „Das was Nitzsche da fordert, sagte schon Helmut Schmidt“, sondern: „Das sagen auch die Rechtsextremen“.

Dies geht natürlich erst, nachdem man „Rechtsextreme“ über Dinge definiert, die vorher nicht „rechtsextrem“ waren, und damit neu erschafft.

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Written by anzg23

05.09.08 um 10:48:31

Eine Antwort

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  1. Da gibt es ja auch noch den Fall mit den Netz-gegen-Nazis. Dort wollte ein Vermieter wissen, wie man eine „Rechtsradikale“ legal aus seiner Wohnung werfen kann.

    preuse

    05.09.08 at 13:33:18


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