Demokratische Rechte

Tradition und Moderne

Die Schande der Linken

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Die Linke, wie sie sich heutzutage darbietet, ist zweifelsohne eine Schande für alles, was diese Bewegung in ihrer Geschichte – in allen ihren Facetten einmal diffus zusammengefasst – doch teilweise auch würdigungswertes hervorgebracht hat.

Wir dürfen daher nicht den Fehler begehen, zu hart mit den Linken früherer Zeiten ins Gericht zu gehen.

Den Arbeitern, die im 19. und auch 20. Jahrhundert unter stark lebenszeitverkürzenden Umständen 12 Stunden am Tag schufteten, und trotzdem alljährlich im Winter Hungertote zu erleiden hatten, gilt meine Anerkennung und mein Respekt, wenn sie sich einem Ideal anstrebend zu einer Bewegung zusammenschlossen.

Mit dem jämmerlichen Haufen aus Studenten und Nichtsnutzen, wie ich sie jeden Tag erleben muss, die ohne Handy und Verblödungsindustrie überlebensunfähig sind, aber dann zu Modezwecken den roten Stern auf dem Rucksack tragen, sich aus kulturellem und ethnischen Selbsthass multikulturellen Träumereien hingeben, während sie weltoffen lächelnd einen fair gehandelten Hamburger in sich hineinschlingen und das Palituch umwerfen, mit diesem würdelosen Abschaum hatten diese aufrichtigen und hart arbeitenden Menschen ganz klar nichts zu tun.

Die meisten der ursprünglich „Linken“, welche dieses Prädikat noch verdienten, waren auf menschenwürdige Zustände und Bezahlung für die harte, ehrliche Arbeit für sich und ihre Kameraden aus, die sie alltäglich in Lumpen laufend und abgemagert, aber ohne Murren im Schweiße ihres Angesichtes ihr Leben bestritten.
Das Wohlstandspack, das nicht einmal mehr eine Suppe ohne Fertigpäckchen zu kochen imstande ist, welches ihrem verantwortungs- und nachwuchslosen Partyleben zwischen den Mediendesignvorlesungen eine gewissensberuhigende Note geben will, indem sie sich weltbürgerlich für den Import leidgeprüfter afrikanischer Kleinkinder einsetzen, hätte bei diesen Männern und Frauen wohl gleichermaßen ekelerregtes Kopfschütteln hervorgerufen wie bei mir heute.

Die des Krieges, des Hungers und des Elend müden Menschen, die sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert gegen die von den Fürsten um der Ausweitung der Macht und der Erschließung von Handelswegen und Absatzmärkten wegen geführten Kriege auf Kosten ihrer selbst der Marx’schen Weisung „Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!“ anschlossen, meinten damit wohl ganz und gar nicht deren selbsthassdurchsetzte Variante, wie sie der heutigen Linken als Losung gelten könnte: „Proletarier aller Länder, vereinigt Euch in Deutschland„.

Das sollte man denke ich immer im Hinterkopf behalten, dann kann man auch mit einigen „Linken“ in manchen Dingen auf einen Nenner kommen. Und auch die „Linken“ selbst sollten das im Hinterkopf behalten, und sich genau überlegen, was aus ihren Idealen geworden ist.

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Written by Preuße

24.06.08 um 22:18:14

Veröffentlicht in Ansichten, Gesellschaft, Parteien

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Eine Antwort

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  1. Diese Studenten und Nichtsnutze sind Menschen, wie können sie Tausende von Menschen einfach über einen Kamm scherren ohne sie zu kennen? Welches Recht nehmen sie sich eigentlich raus etwas oder jemanden als Nichtsnutzig zu stempeln? Ich würde mal gerne wissen was sie so den ganzen Tag machen, würde mich nicht wundern, wenn sie sich als Nichtsnutz herausstellen, ich wäre nicht verwundert, bei dem Unfug den sie da schreiben.
    Ich verachte sie,

    20 Freaks

    06.01.10 at 12:13:54


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