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90 Jahre Besatzung Süd-Tirols
Am 4. November 1918 marschierte Italien, trotz Friedensabkommen mit Österreich-Ungarn in unsere Heimat ein. Damit begann Unterdrückung, Trennung und Italienisierung. All dies geschah gegen den Willen der Süd-Tiroler und somit aus rein imperialistischen Gelüsten. Die nachfolgenden Begründungen, (die teils mit gefälschten Karten unterlegt wurden) dass Süd-Tirol seit Römerzeiten italienisches Gebiet gewesen sei entsprang nur dem deutschfeindlichen Geist der Welschen.
Zusätzlich sind zwei Fakten (!) besonders hervorzuheben: Italien warVerursacher des Gebirgskrieges, in dem es den seit 1882 bestehenden Dreibund brach und 1915 der k.u.k Monarchie den Krieg erklärte. Dieser verräterische Akt alleine war dem neuen, selbsternannten Römischen Reich wohl nicht genug. Sie huldigten und huldigen den siegreichen Helden, die den Barbaren „Sprache, Gesetze und Künste“ gebracht hätten. Und das obwohl kein Italiener im Krieg Etschländer Gebiet betreten hat. Dies geschah alles in Friedenszeiten. Sich damit auch noch zu brüsten, lässt auf einen nicht sonderlich ausgeprägten Ehrlichkeitssinn deuten.
Kommen wir zurück zum hier und jetzt. Auch heute missbrauchen Neofaschisten Tempel und verschiedene andere Relikte. Richtig angekommen sind diese Bürger jedoch nie in Süd-Tirol. Sie verstecken sich hinter der italienischen Tyrannei, hinter ebendiesen Denkmälern. Bei sportlichen Großveranstaltungen gesellen sich auch noch ein paar Duce-Flaggenträger hinzu. Wäre ich nicht Tiroler und als solcher von diesen Eskapaden betroffen würde ich dieses Gehabe als einfachenMinderwertigkeitskomplex abtun. Aber so einfach ist es nicht. Vielmehr ist es eine nie verarbeitete und bewältigte Vergangenheit. Es gibt eine Lösung für dieses Problem, die von mir und vielen anderen immer wieder geforderte Selbstbestimmung. Das „Los von Rom“ ist auch ein Los vom imperialistischen Geist und ein Los vom neofaschistischen Gebaren.
Das Paradoxon der Zuwanderung
Eigentlich weiß man nicht, wo man da anfangen soll. Es gibt da sehr vieles, was widersprüchlich ist. In Deutschland wird versucht, die ausbleibende Geburten durch Zuwanderung von Ausländern auszugleichen. Dadurch werden aber zeitgleich zwei Systeme geschwächt. Ein Beispiel:
In Deutschland bleiben die Geburten aus. Also schließt der Deutsche Staat ein Abkommen mit einem Land, wegen Gastarbeiter. Also ziehen die Leute zu uns. Aus Gastfreundscahft erlauben wir ihnen, ihre Familien nachzuholen und gleich für ganz hier zu bleiben. Nehmen wir als Land mal die Türkei. Dort zeihen die Leute weg, kommen nach Deutschland. Was sind die Folgen?